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Im Tiefbau werden Zufahrten zu Unterführungen, Aquädukten und vertieften Straßenführungen oft mit einer Folienkonstruktion als Grundwasserbarriere ausgeführt. Die wasserdichte Folie muss dabei so angebracht werden, dass das vertikale Gleichgewicht gewährleistet ist, sodass die Konstruktion nicht aufschwimmen kann.
Die Folie kann auf zwei Arten in der Tiefe verlegt werden: „im Nassen”, das sogenannte Absenken von Folienkonstruktionen, und das Anbringen von Folie unter trockenen Bedingungen. Mit beiden Methoden verfügt Genap über langjährige Erfahrung und hat eine Vielzahl beeindruckender Projekte realisiert.

Durch das Anbringen einer Folie wird eine wasserdichte Barriere geschaffen, um danach die Infrastruktur unter trockenen Bedingungen bauen zu können.

Beim Trockeneinbau wird eine Folienkonstruktion für unter anderem Zufahrten, Tunnelunterführungen, Aquädukte und tiefergelegte Straßen angebracht.

Für eine bessere Erschließung von Nordostfriesland wurde eine 24 km lange zweispurige Straße zwischen Dokkum Süd und Nijega realisiert. Für alle 16 Unterführungen hat Genap den Auftrag erhalten, Folienkonstruktionen anzubringen, um die unter dem Grundwasserspiegel liegenden Durchgänge trocken zu halten.

Genap versah die Kreuzung N33/N34 bei Gieten auf Anfrage von KWS Infra mit einer wasserdichten Folie, um das Grundwasser zu schützen. Mit großen, vorgefertigten PVC-P-Planen, die in wenigen Stunden mithilfe von Kränen installiert wurden, und einer abschließenden Schicht aus Drainagevlies und Geogitter zur Hangstabilisierung, umfasste dies 60.000 m² über 36 Tage.
