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Im Tiefbau werden Zufahrten zu Unterführungen, Aquädukten und vertieften Straßenführungen oft mit einer Folienkonstruktion als Grundwasserbarriere ausgeführt. Die wasserdichte Folie muss dabei so angebracht werden, dass das vertikale Gleichgewicht gewährleistet ist, sodass die Konstruktion nicht aufschwimmen kann.
Die Folie kann auf zwei Arten in der Tiefe verlegt werden: „im Nassen”, das sogenannte Absenken von Folienkonstruktionen, und das Anbringen von Folie unter trockenen Bedingungen. Mit beiden Methoden verfügt Genap über langjährige Erfahrung und hat eine Vielzahl beeindruckender Projekte realisiert.

Durch das Anbringen einer Folie wird eine wasserdichte Barriere geschaffen, um danach die Infrastruktur unter trockenen Bedingungen bauen zu können.

Beim Trockeneinbau wird eine Folienkonstruktion für unter anderem Zufahrten, Tunnelunterführungen, Aquädukte und tiefergelegte Straßen angebracht.

In Roermond wurde die A73-Autobahn mit einem Tunnel eingesenkt angelegt. Genap brachte 19.000 m² PVC-Folie „in den Nassen“ für die südliche Zufahrtsrampe des Tunnels an. Eine temporäre Baugrube wurde verwendet, um die Folienkonstruktion wasserdicht zu machen und an die Tunnelwanne anzuschließen. Die Dichtheit wurde mit der KUL-Methode getestet.

Die vertiefte Lage der Hollandiastraat wurde von Genap als Teil des Projekts am Knotenpunkt Joure A6/A7 realisiert, bei dem die A7 über die Hollandiastraat führt. Dies umfasste die Verwendung einer LLDPE 1,5 mm MST MSB Folie, die das Grundwasser von der Tunnelwanne fernhalten soll, auf einer Fläche von ca. 14.000 m².
